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Review vom 15.12.2003

  Rayman 3



WERTUNG:
82%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
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Kaum wegzudenken ist mittlerweile das kleine Maskottchen Rayman aus dem Hause Ubi Soft. Seit der Erfindung des gliedmaßlosen Helden gibt es kaum ein Videospielsystem, worauf sich der Racker nicht tummelt. So kam es dazu, dass Rayman auch auf dem N-Gage sein Jump n’ Run Debüt geben darf. Kann der springende Franzose auf dem finnischen Spieleterminal zeigen, wo der Hammer hängt? Erfahrt dies in unserem Spielebericht.

Starten wir ein neues Abenteuer, so wird die Story des Spiels am Rande erzählt und gewinnt nicht gerade eine tragende Rolle. Euer Freund Globox frisst ausversehen einen schwarzen Lums und benimmt sich fortan sehr seltsam. Kurzerhand nimmt er reiß aus und ihr müsst ihn durch zahlreiche Level hinterher jagen. Doch wer auf Jump ’n Run Einlagen steht, achtet nicht unbedingt auf diese "schmückende" Story und sieht darüber hinweg. Nun erwarten euch eine Vielzahl von Level, die sich eher als Hinderniskurse bezeichnen lassen.

Die Hauptaufgabe ist es, meist von einem Ende bis zum nächsten zu gelangen, dabei alle versteckten Items zu finden und nicht die Nerven zu verlieren. Nach und nach lernt Rayman neue Fähigkeiten dazu und kann somit in alten Leveln zurückgelassene Items einholen oder im weiteren Abschnitt vorankommen. Typische Plattformer-Aufgaben wie „spring und schwing“ Action gehören zur Tagesordnung. Für etwas Abwechslung sorgen Level, indem Rayman sich z.B. auf einer gezündeten Rakete befindet und durch ein Level rast. Dabei müsst ihr darauf achten nicht unter die Räder zu kommen. Wer die GBA Version kennt, wird sich vielleicht fragen, wo die Mode 7 Rennlevel abgeblieben sind. In der N-Gage Version sind diese schlicht und einfach nicht vorhanden.

Für ein wenig Frust könnte das von mir so genannte „Sprung in dein Schicksal Syndrom“ sein, denn sehr oft werdet ihr merken, dass der gliedmaßlose Held einem Abgrund näher steht als einem lieb ist. Die Gegner im Spiel stellen da weniger ein Problem dar, oft fehlt ihnen die nötige Intelligenz, um gefährlich zu sein.

Anspruchsvoller hingegen sind die Endgegner. Nach und nach kommen immer neue Möglichkeiten und auch Herausforderungen auf unseren Helden zu. Langweilig wird das Spiel nicht so schnell, und falls ihr dennoch einen größeren Feind ins Auge schauen wollt, schnappt euch einen N-Gage bestückten Freund und bekriegt euch im Bluetooth Multiplayer. Aufgaben wie Capture the Flag, Fangen oder Halte den Dieb sind spaßbringende Lückenfüller.

Steuerung:
Rayman 3 lässt sich erstaunlich gut mit dem Steuerkreuz des N-Gage bedienen. Doch das ist auch von Nöten, wenn man wieder mal einem Abgrund nur ein paar Millimeter entfernt ist. Die Tastenbelegung ist gut gewählt und sehr übersichtlich gehalten, schnell hat man Rayman’s Handgriffe erlernt und dem Hindernislauf steht nichts im Wege.

Grafik:
Oh, du holde 3D-Grafikpracht! Tja, diesmal nicht… Was Gameloft dennoch bietet, ist eine nette doch für den N-Gage recht anspruchslose Grafik. Auf dem ersten Blick scheint die Java Version als Basis benutz worden zu sein, kräftig aufpoliert und in ein Premiumspiel umgewandelt. Der hochkant Bildausschnitt des N-Gage wurde bei diesem Spiel optimal ausgenutzt. Die Charaktere sind nicht zu groß und nicht zu klein. Obwohl die Grafiken und Animationen allesamt sehr flüssig und liebevoll designt sind, kann die N-Gage Version Grafisch nicht mit der GBA Version mithalten. Wer die GBA Version im direkten Vergleich neben die N-Gage Version sieht, weis sofort wer zumindest in Sachen 2D hier die Nase vorn hat.

Sound:
Fetzige Sounds mit Humor und Witz, begleiten euch durch das gesamte Spiel. Allein die recht kurzen und monotonen Musikstücke, laden dazu ein, die Soundoptionen doch einmal zu benutzen. Auch das von anderen Spielen bekannte Grundrauschen im Hintergrund begleitet euch stets. Anscheinend ein häufiger auftretendes Problem seitens Nokias Spieleterminal.

Features:
Über 50 abwechslungsreiche, herausfordernde Level, wobei die über 999 Sammelstücke für unterwegs, plus zu rettendes Viechzeug diese nicht immer nach einem einmaligen Besuch als "fertig" abstempeln. Knackige Endgegner runden das Gesamtbild ab. Der Jäger und Sammler unter euch wird des Öfteren zurück in vollendete Level streifen, bis er auch den letzen versteckten Gegenstand entdeckt hat. Oft ist es auch nötig, denn erst im Laufe des Spiels erwirbt Rayman alle Fähigkeite, welche die letzten Geheimnisse entlocken können. Lobenswert, dennoch N-Gage typisch: Neben 3 Speicherständen verfügt das Spiel über eine Sprachauswahl, sämtliche europäische Sprachen sind mit von der Partie.

Multiplayer:
Im Multiplayermodus mit diversen Spielmodi ist das Spiel zwar unterhaltsam, dennoch liegt das Hauptaugenmerk hier auf dem Singleplayermodus. Spiele wie Capture the Flag ermöglichen es bis zu 4 Spielern, direkt gegeneinander anzutreten und mit Hilfe von Power-ups kann man sich einen siegbringenden Vorteil schaffen. Auf kurze Zeit sind diese Minispiele sehr unterhaltsam, auf Langezeit gesehen recht eintönig.

Fazit:
Wer einen guten, abwechslungsreichen und herausforderndes Jump ’n Run sucht, wird mit Rayman 3 auch auf Nokia’s N-Gage keine schlechte Wahl treffen. Der packende Schwierigkeitsgrad und die vielen versteckten Gegenstände sorgen für eine angenehme und stets motivierende Spieldauer. Es ist zwar nicht wirklich innovativ und im Direktvergleich zur GBA Version hinkt es ein wenig hinterher, dennoch die erste Wahl für einen Plattformer auf dem N-Gage. Auch ohne Gliedmaßen macht Ubi Softs Maskottchen eine gute Figur.

Kevin Jensen

Danke an Nokia für die freundliche Bereitstellung des Testmusters





Packshot

Details

Publisher:
Gameloft

Developer:
Gameloft

Genre:
Jump 'n Run

Release:
05.12.2003

Multiplayer:
1-4 Spieler

Screenshots:
(zum Vergrößern anklicken)

shot1

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