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Review vom 04.12.2005

  Asphalt Urban GT 2



WERTUNG:
83%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
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Round 2 - Fight!
Gameloft geht wieder ran an den Speck. Mit Asphalt Urban GT 2 erschien der Nachfolger des spannenden Rennspiels. Diesmal heißt es: Noch mehr PS, noch mehr Kurven und jede Menge Action. Was hat sich getan, seit dem man seine letzten Runden auf dem N-Gage drehte?

Gameloft bleibt der Arcarde-Schiene treu und packt noch einige neue Elemente auf das vorhandene Spielkonzept. Die Straßen des dämmernden Abends erscheinen in schummerigen Licht und nicht nur das Funkeln des Blaulicht ist das einzige, was dem Spieler von Ruhm und Ehre trennt.
Die Entwickler aus Frankreich wollten ein neues Spielgefühl bieten und nicht nur ein aufgewärmtes und ausgelutschtes Prinzip á la Bonus-Strecken. Aus diesem Grund erstrahlt Asphalt Urban GT in völlig neuem Glanz. Diesen Aspekt bekommt man sofort zu Beginn des Spiels zu sehen, denn das Hauptmenü wirkt nun viel reifer als im Vorgänger. Konkurrenz im Renngeschäft hat man bekanntlich viel, aber auch Nokia wollte zeigen, dass mit den großen Konsolenversionen mithalten kann. Aus diesem Grund wurden lizenzierte Musikstücke von Moby im Menü verwendet und die Mädels von Pussycat Dolls sollen bei den Ladezeiten für Ablenkung sorgen, mit Kurven der etwas anderer Art.

Doch Racingfans und Asphalt Kenner werden wohl eher wissen wollen, was sich auf den Straßen geändert hat. Neben dem bekannten Spielprinzip mit zahlreichen Events, die nur so darauf erpicht sind, vom rasenden Volk bewältig zu werden, hat man zahlreiche Neuerungen eingebaut. So soll Asphalt 2 mit noch mehr Superlativen aufwarten.
Die Art und Weise, wie man an Nitros kommt, wurde komplett geändert. Denn diese findet man nun auf den Straßen und kann sie als Items einsammeln. Wer also mit einem Affenzahn davonrasen möchte, sollte sich die Streckenverhältnisse genau anschauen. Manchmal sind offensichtliche Umwege dennoch vorteilhaft. Grund dafür ist, dass man nun Nitros kombinieren kann. Dazu drückt man nicht nur einmal auf das rote Knöpfchen und rast wie von der Tarantel gestochen davon, sondern kann bis zu drei Nitros nach einander nutzen, um den dreifachen Geschwindigkeitsboost zu erhalten. Je nach Härte eines solchen Ultra-Turbo-Boosts verändern sich auch die Fahreigenschaften des Vehikels.

Doch dieser Vorteil an Geschwindigkeit wird durch einen weiteren neuen Aspekt zunichte gemacht. Die netten Herren in Grün (bzw. hier Blau), auch als Polizei betitelt, haben es natürlich gar nicht gerne, wenn auf den Straßen die Hölle los ist. Also rein ins Beamtenmobil und den Verkehrssündern wird der Kampf angesagt. In der oberen Ecke des Bildrandes ist eine kleine Leiste zu sehen, die den aktuellen Status „WANTED“ darstellt. Je schneller man fährt, wenn man Randale in der Stadt anfängt oder wenn man zahlreiche Gegner gegen die nächste Wand fährt, dann hat man die Cops auf den Fersen. Diese jagen einen zunächst via Auto oder Motorrad und verlangen heftige Geldbußen, falls man erwischt wird. Fährt man den Gesetzeshütern dennoch davon, so wird ein Polizeihubschrauber den Spieler verfolgen und möglicherweise mit gezieltem Schuss den Motor in die Luft jagen. Hier sind Schnelligkeit und Geschickt gefordert, um diesem Blaulichtgewitter zu entkommen.

Auch Geld lässt sich sprichwörtlich von der Straße bergen. Neben den Belohnungen durch die diversen Events kann man nun auch durch geschickte Fahrweise und Können weiteres Geld erhalten. So gibt es Dollar-Items auf der Straße, Sonderpunkte für das Erledigen von Gegnern oder der Polizei, Strafzettel aus dem Blitzer drehen sich ins Positive um (Kinder, macht das nicht zu Hause...).

Die Fahrzeugauswahl von Asphalt Urban GT 2 ist gigantisch. Neben den bekannten Boliden sind nun weitere lizenzierte Modelle mit dabei und nicht nur Autos wird man fahren können, sondern auch Motorräder spielen eine große Rolle.
Durch die Zahlreichen Spielmodi und freischaltbaren Events und Fahrzeuge wird man wieder eine Zeit vor dem N-Gage gefesselt sein.

Nach dem Rennen kann man sich für sein teuer verdientes Geld neue Autos kaufen, oder seine Lieblinge bis ins kleinste Detail tunen. Nicht nur mehr PS, sondern auch an der Außenhülle kann nun geschraubt werden, bis einem die Optik besser passt. Felgen, Spoiler, indirekte Lichtquellen, alles drum und dran.

Steuerung:
Am Steuerungsprinzip hat sich nicht viel getan. Der Spieler merkt das unterschiedliche Fahrverhalten der jeweiligen Autos. Kleinste Änderungen in Sachen Tuning wirken sich auch sofort in der Fahrphysik aus. Eine höhere Geschwindigkeit sorgt auch für schlechtere Kurvenlage, Motorräder unterscheiden sich drastisch in der Fahrweise von Autos, etc.

Grafik:
Grafisch gesehen hat man einen Sprung nach vorne gemacht, obwohl das Spiel in manchen Situationen fast schon überladen wirkt. Hier werden sich die Geschmäcker spalten, denn der Eine wird den neuen Style von Asphalt lieben, der Andere sich an das eher ruhige Umfeld vom ersten Teil zurücksehnen. Es ist viel los, denn auf der Strecke müssen nun Extras aufgesammelt werden wie Geld und Nitros, das Blitzlichtgewitter der Polizei ist einem im Nacken. Es gibt mehr Gegner auf den Strecken, die Funken fliegen, die Autocrashs erinnern an die spektakuläre Flugeinlagen, die man sonst von Burnout gewohnt ist, etc. Trotz dieser vielen Neuerungen bleibt die Engine im Normalfall flüssig. Die Kollisionsabfrage wurde verbessert, zu einigen Clippinfehlern hier und da kommt es jedoch noch immer.

Sound:
Die Kritikpunkte des Vorgängers hat man sich genau angeschaut und lizenzierte Musik von Moby soll dem Spiel eine neue Richtung weisen. Auf der Habenseite hat man einige Stücke, die besser Klingen als noch beim Vorgänger, doch die Soundeffekte sind bis auf die neuen Sprachsamples der Polizei nicht viel anders als beim ersten Teil. Nett, aber nicht mehr.

Features:
Neue Arena-Features sorgen dafür, dass der Spieler seine Bestzeiten hoch laden kann und anderen Spielern somit als Shadow-Racing-Vorlagen anbietet. Dabei bleiben alle Modifikationen, die man an der Außenhülle des Fahrzeugs unternommen hat, bestehen. Egal, ob nun diverse Body-Kits verwendet wurden, Side-Vinyls aufgeklebt sind oder Neonlichter für besondere Lichteffekte sorgen.


Fazit:
Asphalt Urban GT 2 macht seinem Namen alle Ehre. Das Spiel ist durchdacht und kann lange Zeit motivieren. Doch man spielt mit einem zweischneidigem Schwert, denn die Frage bleibt, ob die Fans sich in manchen Punkten nicht zu sehr in eine neue Richtung gedrängt fühlen. Die einen werden die neue Art von Asphalt lieben, die anderen bleiben wohl eher bei der schlichteren Vorgänger-Version. Doch eines kann man eindeutig feststellen; Asphalt Urban GT 2 ist weitaus mehr als nur ein Levelpak und die Entwickler haben einige neue Ideen mitgebracht. Im Zweifelsfall heißt es wie immer: Demo anzocken und dann den nächsten Onlineshop zur Bestellung abklappern. Eine unterhaltsame Fortsetzung!

Kevin Jensen für N-Page.de





Packshot

Details

Publisher:
Gameloft

Developer:
Gameloft

Genre:
Racing

Release:
4.Quartal 2005

Multiplayer:
1-4

Screenshots:
(zum Vergrößern anklicken)

shot1

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